Benefizshow  2004

Starlight Express meets Movies
zugunsten der José Carreras Leukämie-Stiftung e.V.  

Am 13.12.2004 war es dann endlich soweit, das Starlight Express Theater lud zu einer Spendengala ein, dessen Einnahmen dieses Mal komplett an die José Carreras Stiftung gehen sollten. In diesem Jahr sollten bekannte Gesichter wie die der beiden Moderatoren Nova Meierhenrich und Uwe Hübner, sowie der Erfolgsmusiker Alexander die Show im Weiteren bereichern

Aufgrund des Kartenverkaufs innerhalb der ersten Tage konnte man bereits sehen, dass die Gala viel Zuspruch bekam und die Nachfrage, sowie das Interesse zu spenden sehr hoch war; bereits nach wenigen Tagen war das Theater bis auf wenige Einzelplätze total ausgebucht. Es war für das Theater und für die Stiftung, sowie auch für uns, eine sehr beruhigende Prognose, denn wo geholfen werden kann, sollte man auch helfen und das Projekt der Musicalgala mit dem Schwerpunkt auf dem Gebiet Filmmusik konnte Unterstützung bieten.

Es waren natürlich sehr viele Fans da, denn für alle, denen es möglich war, war es ja quasi ein MUSS dort zu erscheinen. Somit waren auch viele Fans eine Große Hilfe bei der Spendengala! Tja und dann war es soweit, 19:30 UHR - noch 30 min. bis zum Startschuss!

Gespannt warteten alle auf den ersten Song, doch auch wie bereits im letzten Jahr zog sich das ganze ein bisschen hin. Die Bühne war ähnlich wie im Vorjahr geschmückt worden – die Laufbahnen der Main Bowl waren mit schwarzem Stoff abgehängt worden, die Seiten mit jeweils einer Leinwand bespickt, das Orchester fand seinen Platz auf einer extra erbauten Bühne über dem geöffnetem Durchgang der Bowl in der Mitte und Tannenbäume gaben dem Weihnachtsambiente eine gemütliche Note.

Nachdem die Band mit einem heftigen Applaus begrüßt worden war, ging es dann um 20:20 Uhr endlich los. Vorweg hielt Theaterleiter Meinolf Müller eine kurze Ansprache und dann begann das Programm mit einem Stück aus dem Zeichentrickfilm „Der König der Löwen“: Man hörte einen afrikanischen Schrei und aus der Bowl kamen die „Dschungel-Tiere“. Das Zusammenspiel der Tänzer mit den Gesängen von Lothair, Greg, Richard, Pharic, Chris und Romeo war fantastisch. Sie präsentierten den „Circle of Life“. Wenn man sich umschaute, sah man überall offen stehende Münder und glitzernde Augen.

Es war wirklich ein grandioses Opening, was dem Zuschauer eine dicke Gänsehaut bescherte und ihnen durch die Darbietung von Tanz und ausdrucksstarken, volumenreichen Stimmen in eine Traumwelt gleiten ließ. Nachdem sich die Dschungel-Crew zurückgezogen hatte, kam das Moderatorenpaar Nova Meierhenrich (bekannt von der letzten Gala) und Uwe Hübner auf die Bühne.

Sie erzählten etwas über die José Carreras Stiftung und zeigten dem Publikum einen Einspieler, in dem sich José Carreras persönlich bei allen für die reichhaltige Spende bedankte. Interessant hierbei: Kapa und Camilla standen im Hintergrund als Rusty und Pearl... war sehr interessant wie die beiden aussahen, vor allem sahen viele Fans sie das erste Mal in den Kostümen! Anschließend verkündeten die Beiden dann die nächsten Programmpunkte, nämlich Michelle Escano mit „What a feeling“ und Suzy Bastone mit „Cabaret“.

Michelles Interpretation von „What a feeling“ war uns noch aus Miami Nights Zeiten gut im Gedächtnis und wir müssen sagen, sie hat ihre Sache gut gemacht, auch wenn es schon etwas ungewohnt war sie dieses Mal ohne das bestickte Kleid dieses Lied performen zu sehen.

Kurz darauf betrat Suzy in einem schwarzen sexy Kleidchen die Bühne und sang „Cabaret“. Tänzerisch wurde sie dabei von Greg und Bernie (in schwarzer Garderobe mit Melone und weißen Handschuhen) unterstützt, die mal wieder ihr komödiantisches Talent unter Beweis stellten. Suzy überzeugte mit Schauspieltalent und rauchiger Stimme in der Rolle der Sally Bowles und wurde dabei unterhaltend von den beiden Tänzern unterstützt.

Es folgte eine Solonummer von Louise Jones. „Maybe this time“ aus dem Film „Cabaret“ wie das voran gegangene Stück. Der Song wurde sehr schön interpretiert und man konnte sich einfach zurücklehnen und einer der schönsten Stimmen im Theater lauschen.

Anschließend war der Little Shop Of Horrors Schwerpunkt der nächsten Viertelstunde. Gleich 4 Songs „ Little Shop Of Horrors“ (Louise Lenihan, Rachelle Walker & Danni Wing), „Somewhere that’s green“ (Rebecca Lisewski), „Feed me“ (Lothair Eaton & Pharic Scott) und „Suddenly Seymour“ (Rebecca Lisewski & Pharic Scott) wurden präsentiert. Hierbei fiel besonders Rebecca Lisewski auf, die mit ihrer perfekten Mimik einfach jeden zum schmunzeln brachte, aber auch ihre Stimme war sehr schön und klar und wir haben uns schon sehr oft gefragt, wie so jemand nur 1st Wrench bekommt???

Nun brachte uns Bernie ein Lied aus dem Film „Der Mann von La Mancha“ mit. Er sang den „Impossible Dream“ und bereits nach diesem Lied waren sich die Bernie Fans sich sicher, dass sich die 31,- € die sie in die Karte investiert auch wirklich gelohnt hatten.

Direkt danach betraten Rachelle Walker und Greg Castiglioni die Bühne. Rachelle in einem langen Ballkleid und Greg im schicken schwarzen Anzug sangen „Beauty and the Beast“ aus dem gleichnamigen Hit-Zeichentrickfilm. Neben „Circle of Life“ eindeutig eins unserer Favoriten! J

Nach dieser schönen Nummer sollten nun die Lachmuskeln auf ihre Kosten kommen. Um dem prall gefüllten und abwechslungsreichen Programm gerecht zu bleiben, gaben Suzy, Amanda, Louise J., Louise L., Rebecca, Leesa und Danni den “Big Spender” zum besten. Sie traten mit aufreizenden Outfits aus der Bowl an die herunter gelassene Ballettstange und unterhielten das Publikum in vollsten Zügen! Vor allem Danni brachte das Parkett mit ihrem Auftritt zum Gröhlen... Einfach unbeschreiblich... Unsere Pearl mal GANZ anders!

Von dieser Lachnummer (im positiven Sinne) wieder zu einer emotionalen Darbietung: Sarah Landy nahm auf einem Barhocker platz und sang, begleitet von Matthew und Stuart an der Akustik-Gitarre, „ Somewhere over the rainbow“ aus „The Wizard Of Oz“. An diesem Abend ist uns Sarahs Stimme sehr positiv aufgefallen, vor allem weil dieser Song (Version von Eva Cassidy) ihrer Stimme sehr schmeichelte.

Wie auch im letzten Jahr hieß es wieder „Gotta get a Gimmick“. Louise J., Suzy, und Louise L. sangen diesen Song und zauberten mit ihren Einzelauftritten, die durch blinkendes Dekolleté, Schmetterlingsflügeln und Ballettschritten und vor allem tosendem Trompetenlärm gefüllt waren, dem Publikum ein Grinsen aufs Gesicht. Der dazu unterhaltsame (jedoch kaum bekannte) Film brachte Ideen zur Choreografie und somit einen Akt für die Gala.

Dann war es (ENDLICH!?) soweit, viele Fans hatten sich extra wegen ihm die Galakarten gekauft und fieberten mit feuchten Händen seinem Auftritt entgegen. DSDS Gewinner Alexander Klaws betrat die Bühne und plauderte etwas mit Nova über seinen Weg zum „Superstar“ und über die Faszination „Starlight“. Wie wir erfuhren hat er eine besondere Bindung zu Starlight Express und es war eine Ehre für ihn dort seine eigenen Song zum Besten zu geben. Natürlich ließ sie ihn nicht gehen, ohne dass er eines seiner Lieder zum Besten gab. Er sang aus seinem aktuellen Album „Free like the wind“.

Zur Weihnachtszeit gehören ja auch zwingend Weihnachtslieder und so sangen Greg, Lothair, Louise J. und Sarah im Anschluss ein „Christmas Medley“ mit Liedern wie „Merry Christmas“ und „Joy to the world“. Das Quartett ließ die Zuschauer durch Kanons die Sentimentalität und Emotionen erwecken und sie beruhigend in die Theatersitze gleiten. Es war eine entzückende Auswahl an englischen Christmas Songs und die Aufstellung der vier Künstler (von links nach rechts) Lothair, Sarah, Louise und Greg mit roten und weißen Ponchos ergaben zwischen den beiden Weihnachtsbäumen einen Eindruck von einem gemütlichen Weihnachtsfest.

Fortlaufend im Programm stand „West Side Story“ an der nächsten Stelle. Richard Woodford sang voller Leidenschaft „Maria“ und Sarah sang ebenso hingebungsvoll mit ihm zusammen „Somewhere“.

Das anschließende „Tonight Quintett“ war sehr kraftvoll und musikalisch auch eines der Höhepunkte. Auch die schauspielerische Leistung der verschiedenen dargestellten Gruppen, die die Rivalität und Unterschiede klarmachten, wurden klar proportioniert und überzeugend umgesetzt! Gerade dies sollte bei einer Interpretation von Stücken aus „West Side Story“ beachtet werden damit die Hintergründe trotz fehlendem Gesamtzusammenhang bewusst werden!

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