on Ice
Starlight Express, The
Musical on Ice, war die kürzeste Starlight Produktion überhaupt.Die Cast probte 7 Wochen lang, 6 Tage die Woche und 8 Stunden am Tag. Die Tour startete dann im September des Jahres 1997. Es wurde an der Ostküste der USA gespielt und man reiste jede Woche in einer andere Stadt. Die Songs wurden nicht live gesungen und die Eiskunstläufer bewegten lediglich ihre Lippen. Die Lieder wurden vom Creativ Team nach Gefallen aus verschiedenen Shows genommen. Die Show selbst war der Bühnenshow auf Rollschuhen ähnlich. Es wurde auf einer normalen Eisfläche (Eissporthalle 30x60m) gespielt. Es gab ein silberfarbenes Gestell für das Licht und 4 "audience cars", die mit der Tour transportiert wurden. Das Lichtgestellt wurde von "Beinen" gestützt, die auf dem Eis standen, was einen Eindruck eines riesigen Aufbaus vermittelte. (Die Darsteller sahen eher klein, wie Miniaturmenschen, gegen diesen Aufbau aus.) Die Rollen waren dieselben, wie die der Bühnenversion, außer das die Engines Ruhrgold und Turnov durch Cesar und Canuck ersetzt wurden. Der Kostümdesigner Frank Krenze, der auch schon bei anderen Starlight Produktionen tätig war, kreierte Kostüme, die aussahen wie Züge, aber wiederum so designed waren, daß die Eiskunstläufer immer noch 3fach-Sprünge damit machen konnten. Er holte Informationen von den Darstellern und vom Creativteam ein, um Kostüme zu entwerfen, die sowohl die Form als auch die Funktion erfüllten. Die Engines hatten Plastikteile an Armen, Beinen und Brust und die Kostüme der Carriages wurden nach ihren Persönlichkeiten entworfen. So hatte z.B. Dinah ein Kostüm aus einem Vinyl-Tischdecken-Material und Ashley hatte Aschenbecher auf ihren Schultern und ihre Arme sahen aus wie Zigaretten. Die Lichttechnik war von Roy Bennet entworfen worden, der auch schon Shows für U2, Tina Turner usw. verantwortlich war. Die Choreographie war von Robin Cousins, einer der besten Eiskunstläufer und Choreographen. Da in der Show nicht live gesungen wurde, legte Robin den Schwerpunkt auf das Eiskunstlaufen, was nach Scott Irvines Meinung sehr gut ausgearbeitet wurde. Als Hindernisse wurden sogenannte "audience cars" benutzt und es gab Tore, die von den "Beinen" des Lichtstellwerks herabgelassen wurden, um eine Art Rennbahn zu bilden, auf der die Eiskunstläufer entlang fahren konnten. Außerdem gab es fahrbare Rampen. Die Rampe, die bei den letzten beiden Rennen benutzt worden wurde, war ca. 10m lang und 2,5m hoch. [Wie sagte Scott doch so schön: "Rusty (N. Proft) & ich wurden mal "geblitzt", als wir die Brücke mit 35 km/h passierten." *g*] Die Show selbst wurde komplett gespielt. Obwohl man zunächst Crazy weglassen wollte, bestand Andrew Lloyd Webber darauf es reinzunehmen. Somit war die Show dann endgültig komplett !!! Im November 1997 wurde die Produktion eingestellt, da die Produktionsfirma die Show als eine Einführung zum Broadway für Kinder vermarkten wollte. Da sie vorher nur immer Disney on Ice gemacht hatten, wussten sie nicht wie und was zu tun ist. Schade..
(c) steXer [Vielen Dank an Scott
Irvine.
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